Patienteninformationen


Zugangswege zu einer Rehabilitationsmaßnahme

 

Die Beantragung erfolgt beim zuständigen Kostenträger

 

  • durch den Patienten selbst
  • durch den behandelnden Hausarzt oder Facharzt
  • durch den medizinischen Dienst der Krankenkassen oder
  • durch einen Vertrauensarzt der Rentenversicherungen bzw. Berufsgenossenschaften

 

Kostenträger sind

 

  • Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland
  • Deutsche Rentenversicherung Bund
  • Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See
  • gesetzliche Krankenversicherungen
  • private Krankenversicherungen
  • Berufsgenossenschaften

 

 

Informationen zum Ablauf einer Rehabilitationsmaßnahme:

 

  • Nach Bewilligung des Reha-Antrags erfolgt eine Einladung durch die Sachsenklinik Bad Lausick. 
  • Die Dauer der Rehabilitationsmaßnahme beträgt in der Regel 3-4 Wochen und kann ggf. verlängert werden. 
  • Vor Antritt der Maßnahme werden die Patienten gebeten, ihre Befunde, Röntgenbilder, CT-Bilder und Kernspintomographie (MRT)-Bilder mitzubringen.
  • Die Patienten werden gebeten, bis 12.00 Uhr des Aufnahmetages anzureisen.
  • Nach Anreise erfolgt eine Aufnahme durch den Pflegedienst und eine Untersuchung durch den Arzt. Gemeinsam mit dem Patienten werden die individuellen Reha-Ziele festgelegt und der Therapieplan erstellt. Der Therapieplan kann Physio-, Ergo- und Sporttherapie, Sprachtherapie, Neuropsychologie oder Ernährungsberatung beinhalten.
  • Es werden regelmäßige fachärztliche Visiten durchgeführt. Außerdem finden regelmäßig Teamkonferenzen mit den Therapeuten, dem Sozialdienst, dem Pflegedienst und dem Stationsarzt statt, auf denen der Rehabilitationsverlauf besprochen und Therapieziele und Therapiepläne entsprechend angepasst werden.
  • Konsiliardienste anderer Fachrichtungen stehen zur Verfügung.
  • Während der Rehabilitationsmaßnahme werden Behandlungserfolge durch geeignete standardisierte Messmethoden erfasst. Zum Abschluss der Reha-Maßnahme wird eine Abschlussuntersuchung durchgeführt und die Ergebnisse der Rehabilitationsbehandlung, einschließlich Empfehlungen zur weiteren Behandlung, dem Hausarzt mitgeteilt.
  • Unsere Sozialarbeiter beraten bei sozialrechtlichen Fragen und helfen bei der Antragsstellung gegenüber den verschiedenen Leistungserbringern.
  • Die Patienten werden gebeten bei Lebensmittelallergien und/ oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten einen gültigen Allergiepass und/ oder den entsprechenden Nachweis vom behandelnden Arzt bei Anreise vorzulegen.