Ergotherapie


Hauptziel ist die Förderung von Aktivitäten alltäglicher Lebensführung (sog. ADL-Training, einschl. Körperhygiene- und Anziehtrainings) sowie des berufsrelevanten motorischen und kognitiven Leistungsvermögens. Dies geschieht einmal durch eine funktionelle Übungsbehandlung, in Anlehnung an verschiedenste Behandlungskonzepte/-verfahren wie z. B. das repetitive sensomotorische Training, CIMT ("constraint induced movement therapy"), Affolter, Perfetti oder Bobath, welche u. a. die Anbahnung bzw. den Ausbau von Bewegungen bis hin zur Verbesserung der feinmotorischen Fertigkeiten der Hand sowie das Training von Sensibilität und Wahrnehmung, aber auch die positive Beeinflussung von Störungen der Handlungs- oder Bewegungssequenzierung zum Gegenstand hat. 

Zum anderen wird der Umgang mit Gegenständen des Alltags (Schreibmaschine, PC, Kochherd, Kaffeemaschine etc.) u.a. in der Übungsküche und der Werkgruppe geübt. Dies ist häufig eng verbunden mit der Auswahl adäquater Hilfsmittel, um den Alltagseinsatz des Patienten soweit wie möglich in Richtung auf Unabhängigkeit und Selbständigkeit zu erweitern. Aufgabe der Ergotherapie ist es weiter, bei der Verbesserung kognitiver Funktionen mitzuwirkenden, dies in enger Kooperation mit den Neuropsychologen.